Archive for the 'LaborBerlin Related' Category



Happy New Year

Segment 634 (Happy 2012) from Zeromoon on Vimeo.

Working title: 1016 (bootleg). Visuals: Sylvia Schedelbauer. Audio: Violet (aka Jeff Surak)

CHARITäT

Liebe Freunde, Bekannte und Förderer! Kommt Kunst kaufen! Wir freuen uns Euch die Eröffnung unserer jährlichen CHARITÄT anzukündigen. Einmal im Jahr bieten wir gespendete Arbeiten der im TÄT ausstellenden Künstlerinnen und Künstler zum Verkauf an. Der Erlös dieser Verkäufe kommt dem TÄT zu Gute. In den letzten Jahren haben wir die Einnahmen z.B. für Renovierungsarbeiten oder den Einbau unserer Heizung benutzt. Dieses Jahr werden wir alle Erlöse in den Druck unserer Publikation stecken. Man kann sich vor Ot ausführlich über diese Publikation informieren! Die CHARITÄT ist aber auch unser Weg das Jahr abzuschließen und wir freuen uns über jeden der vorbei kommt!

CHARITÄT
Eröffnung Freitag 16. Dezember 17 Uhr
offen: Samstag 17. und Sonntag 18. Dezember von 12 bis 19 Uhr

TÄT
Schönhauser Allee 161 A
10435 Berlin
www.tät.net


Dear friends, list, acquaintances and supporters, come buy art! We are happy to announce the opening of our annual CHARITÄT. At CHARITÄT we will sell artworks donated by artists that we exhibited over the past years. The profit will be invested in a forthcoming publication about the TÄT. Texts and images of this publication will be displayed for information. The CHARITÄT is also our way to end the year; we are happy to celebrate with everyone who stops by!!

CHARITÄT
opening Friday the 16th of december at 5 pm
open: Saturday the 17th and sunday the 18th from 12 till 7 pm

TÄT
Schönhauser Alee 161 A
10435 Berlin
www.tät.net

Sailormovie

Dear Sailors, Matrosinnen, Filmcrew, Friends,

Please join us for the long awaited premiere of the sailor movie

HALBER ANKER half an anchor

and its Super8 Version in a live-sound-performance

On Friday, Nov. 11th 2011 at 9.30 pm we will screen films shot in 2008 as part of the 2-day performance/exhibition/conference HERKUNFT-ANKUNFT-ZUKUNFT at the old silent-movie-theater Delphi in Weissensee.

We’re looking forward to our collective film-baptism!

Delphi Stummfilmkino
Gustav-Adolph-Strasse 2
M2 Prenzlauer Allee-Ostseestr

download the flyer here
download the program here

When You’re the Mouse


LaborBerlin member Juan David Gonzales Monroy has a solo show at Holz Kohlen Koks.

WHEN YOU’RE THE MOUSE

Come join us for the finnissage on November 5th, 9PM at the Gallery for a

LIVE 16MM PERFORMANCE:

ADD & REMOVE
1st Mole Therapy

WITH LIVE SOUND BY

PLATTENBAU

First impersonation of The Whole
In 1985 a mole was sent to infiltrate the headquarters of The Whole Inc., the corporate arm of The Whole Worshipers. As you may know, The Whole Worshipers are our sworn enemies. For centuries The Whole Worshipers have been engaged in a dirty war against us, The Hole Worshipers. Their sole purpose has always been the absolute annihilation of our people and our way of life. It is well known that they have wasted no effort in trying to achieve this goal. Let us not forget, for example, the flooding of the South-East-Subcutaneous Tunnels of 1883.

However in the past three decades they have developed and transformed their methods to the point where it has become increasingly difficult for us to know when, how and even if we were being attacked. Understandably we have been living in a state of perpetual uncertainty and fear. It has reached a point where it is ever more difficult to even identify a Hole Worshipers, let alone know if he/she is being hostile. Therefore, 26 years ago it was decided that we should send one of our own, Zero Edmundo II! the XV, into the belly of the enemy in order to acquire intelligence about these new hole destruction strategies. (click here to continue reading)

Holz Kohlen Koks
October 21st – November 6th 2011
Opening Hours Tuesday through Saturday 2PM to 7PM
Reuterstr 82, 12053 Berlin

facebook event

Artikel bei Goethe online

Die Ästhetik der Überraschung –
LaborBerlin e. V. fördert analoge Filmproduktionen

(Dieser Artikel wurde ursprünglich auf der Webseite des Goethe Instituts Griechenland veröffentlicht)

Seit fünf Jahren organisiert LaborBerlin e. V. Workshops und Diskussionen zur analogen Filmproduktion. Vom Berliner Stadtteil Wedding aus spinnen die Initiatoren und Mitglieder ein internationales Netzwerk für Filmenthusiasten.

Ein junges Mädchen wirft einen Blick in das Mikroskop auf dem Tisch. Ein Mann, vielleicht ein Wissenschaftler, beobachtet das Mädchen. Parallel erzählt eine Stimme aus dem Off von einer gewissen Maria und ihrer Mutter, die handgewebte Decken auf einem Markt verkaufen. In Juan David Gonzalez Monroys Film How to Catch a Mole ergänzen sich Bild und Ton nicht, sondern driften auseinander. Irritation und Verweigerung einer Geschichte sind die Prinzipien der 9-minütigen Collage. Es geht um etwas anderes, um die Charakterisierung eines Zustands. In immer schneller werdenden Montagen liefert der Film Assoziationen zu den schwierigen Lebensbedingungen von indigenen Bevölkerungsgruppen – eine Collage über gescheiterte Überlebenskämpfe. Juan David Gonzalez Monroy ging von gefundenem historischen Material aus, auch found footage genannt. Der Film des 28-jährigen Kolumbianers entstand in den Entwicklungsräumen des LaborBerlin e. V.

Technische Möglichkeiten diskutieren: Open Screening
Juan David Gonzalez Monroy gehört zu einer international vernetzten Gemeinde von Filmenthusiasten, die sich in Zeiten digitaler Produktionstechnologien ganz den analogen Vorläufern verschrieben haben. Sie arbeiten mit Super-8- und 16mm-Filmen, experimentieren mit Entwicklungsverfahren und analogen Animationstechniken. Genau dafür bietet das LaborBerlin e. V. hervorragende Produktionsbedingungen.

2010 gab es einen wichtigen technischen Neuzugang, einen Tricktisch, wie Michel Balagué, Gründungsmitglied und seit 2009 Vereinsvorsitzender, erzählt: „Wir versuchen mit alten Techniken neue Wege zu finden. Es gibt unter den Mitgliedern Leute mit viel Erfahrung und solche, die gerade am Anfang sind.“ Wichtig sind der Austausch und die Faszination, neue Produktionsprinzipien zu entdecken beziehungsweise Erfahrungen weiterzugeben. Einmal im Monat, beim sogenannten Open Screening, diskutieren die Mitglieder ihre Filme und stellen dabei neue Entwicklungsverfahren sowie technische Experimente vor. „Zum Beispiel so eine Technik wie Solarisierung. Ein Schwarzweißfilm wird nur wenig belichtet und die Bilder, die daraus entstehen, zeigen sowohl Eigenschaften eines Positivs wie die eines Negativs“, erzählt Michel Balagué.

Ideen exportieren: internationale Workshops

Der Reiz analoger Produktionsweisen besteht für Michel Balagué wie für viele seiner Kollegen darin, dass die verwendeten Entwicklungsverfahren Eigengesetzlichkeiten haben, die den Filmer immer wieder überraschen. „Im Gegensatz zum Video sieht man nicht sofort das Endergebnis, sondern man sieht erst, was man gefilmt hat, wenn es entwickelt ist. Dabei entsteht eine eigene Ästhetik“. Beim analogen Film muss man sich auf das Material einlassen, auch auf seine Widerstände. Ein analoger Film kann vor der Entwicklung auch zerknittert, bemalt und beklebt werden.

Daher hat Juan David Gonzalez Monroy einen Workshop in Bejing dem Film ohne Kamera gewidmet: Their Attack is Our Escape. Collage and the Undead Film lautete der Arbeitstitel. In den Sessions erprobten die Kursteilnehmer verschiedene Collage-Prinzipien: Zeitungsausrisse, Fotokopien und Computerdrucke wurden direkt auf den Film geklebt oder projiziert. Für 2012 plant LaborBerlin e. V. ein großes internationales Projekt mit Workshops in drei Städten: Berlin, Athen, Kairo. Erklärtes Ziel ist es, ein neues Labor in Kairo aufzubauen und damit die Szene weiter zu vernetzen.

Ergebnisse feiern: Screenings und Filmfestivals

Unterstützt wird das Projekt von der ECF, der European Cultural Foundation, eine unabhängige Organisation, die kulturelle Kooperationen europaweit initiiert und fördert. Am Ende eines jeden Workshops findet ein internes Screening mit den gerade entstandenen Filmen statt. Doch manche von LaborBerlin befeuerte Produktion gibt es auch öffentlich zu sehen, etwa auf internationalen Filmfestivals. In den vergangenen Jahren wurden einige der analogen Produktionen auch auf dem New York Film Festival und der Berlinale präsentiert. Ein wahnsinniger Erfolg nicht nur für die Filmer, auch für das LaborBerlin!

Astrid Mayerle ist Kulturjournalistin und lebt und arbeitet in München.
Copyright: Goethe-Institut e. V., Internet-Redaktion Oktober 2011

Link zum Artikel
Link zum Goethe Institut Griechenland

#1.02 Guillaume Cailleau + Werner Dafeldecker

LaborBerlin’s Loop Orchestrator Guillaume Cailleau collaborates with Werner Dafeldecker on a live cinema performance this upcoming Saturday at Regenbogen Kino, starting 8:30pm. The performance will be followed by a concert by the French musician Antez. Clearly a MUST-see for radical cinephiles!

# 1.02
Performance by Guillaume Cailleau and Werner Dafeldecker
(2 super 8 projectors with loops and feedback mixer. 15 min.)

Tangible sound, beating under the skin, wrapped into an envelope of stereo film projection. The sound is accomplished within the vibrating human body, elevating it in its firm grip, allowing to transcend into a different space/time. Two super 8mm projectors create a vibrating space for this body, wrapping it in the pulsing of colors, the interfering frequencies of light. A transcendent analogue experience, physical, radical, handmade, and live.

Regenbogen Kino
Saturday October 29th, 8:30 PM
Lausitzer str. 22 in Berlin Kreuzberg
facebook event

Treffen sich zwei alte Kommunisten

Herzliche Einladung, “Treffen sich 2 alte Kommunisten” anzuschauen! Ein Theaterstück, an dem LaborBerlin Mitglieder Minze Thummescheit und Arne Hector (cinema copains) in diesem Jahr mitgearbeitet haben. Am Freitag und Samstag dieser Woche ist Arne in der Rolle des referierenden Architekten zu sehen!

Treffen sich zwei alte Kommunisten
Wann begann der Kommunismus sich gegen seine eigenen Kinder und Ideen zu wenden? Die Performance geht zurück an die Anfänge des multiblen Scheiterns und fordert dazu auf, noch einmal von vorne anzufangen – mit dem Denken und dem Handeln.––Jessica Zeller, taz

Zwei alte Kommunisten sitzen in ihren Wohnungen: Sie in einem Plattenbau an der Berliner Karl-Marx-Allee. Er in seinem Eigenheim am Rande einer westdeutschen Industriestadt. Ihre gegensätzlichen Biographien, ihre Erfahrungen und Ansichten von Utopien und Ideologien sind der Ausgangspunkt für unsere Auseinandersetzung mit dem Kommunismus. Dokumentarisches Material, Fiktion, Theorie und eigene Erfahrungen werden ins Spiel geholt – und ein Architekt untersucht Platten auf ihr utopisches Potenzial. Wie können wir – ohne einfache Lösungen anzubieten – ein kommunistisches Begehren entfachen, die Sehnsucht, dass endlich alles anders wird, konstruktiv / kollektiv machen? Wir fragen nach den Verbrechen des Stalinismus, nach Lebensentwürfen jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik. Wir bewegen uns ins Abseits überholter Diskurse, in die Vergangenheit von Utopien und ihr multiples Scheitern. Aber auch hin zu einer “Rekonstruktion der Zukunft” (Adamczak) – oder einem “Try again, fail better” (Beckett/Zizek).

VIERTE WELT | Fr. 21. + Sa. 22. | Fr. 28. + Sa. 29. + So. 30. Okt. 2011
Vorstellung 20:30 | Bar + Kasse öffnen um 20:00
Karten | 11€ voll | 7€ erm. | Berlin Pass/Harz IV 3€
Ein Projekt von Konstanze Schmitt, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
VIERTE WELT | Kottbusser Tor
Neues Zentrum Kreuzberg | Galerie 1. OG | Zugang über Außentreppe
Adalbertstraße 96, 10999 Berlin
www.viertewelt.de



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