Archive for October, 2011

Reversal Handwork : Workshop by Richard Tuohy


Richard Tuohy, from Nanolab (Australia) will do workshop at LaborBerlin on Wednesday 2nd of November from 11am till 7 p.m. The workshop will focus on the black and white reversal processing using 16mm film.

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Reversal Handwork:
Applying photographic chemistry with a brush!

“All photographic film is first and foremost black and white negative. During the normal reversal laboratory process, the original film is first developed as a negative, then, through a series of chemical baths, it is converted to a positive image. It is possible to intervene in this normal process by applying some of these chemicals by hand with a brush, thereby limiting their effect to particular areas of the film. By hand, we can make certain areas positive, while others remain negative, or we can isolate selective areas of positive or negative image in areas of either clear or black film. In this workshop, participants will begin by shooting a roll of 16mm film as a group and then we will develop it as a negative. After this, the fun begins as we apply reversal bleach, developer and or fixer to selective areas of the image, exploring a variety of visual possibilities. These techniques can be used as a foundation for quite complex visual collages through subsequent printing of these images. Participants shouldn’t wear their best clothes for this workshop!”

Peter Miller at Gallerie Crone

LaborBerlin warmly recommends Peter Miller‘s solo show in Berlin. Gallerie Crone,
Rudi-Dutschke-Str. 26. Opening on October 28th, 7-9 PM, exhibition runs through December 22nd.

#1.02 Guillaume Cailleau + Werner Dafeldecker

LaborBerlin’s Loop Orchestrator Guillaume Cailleau collaborates with Werner Dafeldecker on a live cinema performance this upcoming Saturday at Regenbogen Kino, starting 8:30pm. The performance will be followed by a concert by the French musician Antez. Clearly a MUST-see for radical cinephiles!

# 1.02
Performance by Guillaume Cailleau and Werner Dafeldecker
(2 super 8 projectors with loops and feedback mixer. 15 min.)

Tangible sound, beating under the skin, wrapped into an envelope of stereo film projection. The sound is accomplished within the vibrating human body, elevating it in its firm grip, allowing to transcend into a different space/time. Two super 8mm projectors create a vibrating space for this body, wrapping it in the pulsing of colors, the interfering frequencies of light. A transcendent analogue experience, physical, radical, handmade, and live.

Regenbogen Kino
Saturday October 29th, 8:30 PM
Lausitzer str. 22 in Berlin Kreuzberg
facebook event

Treffen sich zwei alte Kommunisten

Herzliche Einladung, “Treffen sich 2 alte Kommunisten” anzuschauen! Ein Theaterstück, an dem LaborBerlin Mitglieder Minze Thummescheit und Arne Hector (cinema copains) in diesem Jahr mitgearbeitet haben. Am Freitag und Samstag dieser Woche ist Arne in der Rolle des referierenden Architekten zu sehen!

Treffen sich zwei alte Kommunisten
Wann begann der Kommunismus sich gegen seine eigenen Kinder und Ideen zu wenden? Die Performance geht zurück an die Anfänge des multiblen Scheiterns und fordert dazu auf, noch einmal von vorne anzufangen – mit dem Denken und dem Handeln.––Jessica Zeller, taz

Zwei alte Kommunisten sitzen in ihren Wohnungen: Sie in einem Plattenbau an der Berliner Karl-Marx-Allee. Er in seinem Eigenheim am Rande einer westdeutschen Industriestadt. Ihre gegensätzlichen Biographien, ihre Erfahrungen und Ansichten von Utopien und Ideologien sind der Ausgangspunkt für unsere Auseinandersetzung mit dem Kommunismus. Dokumentarisches Material, Fiktion, Theorie und eigene Erfahrungen werden ins Spiel geholt – und ein Architekt untersucht Platten auf ihr utopisches Potenzial. Wie können wir – ohne einfache Lösungen anzubieten – ein kommunistisches Begehren entfachen, die Sehnsucht, dass endlich alles anders wird, konstruktiv / kollektiv machen? Wir fragen nach den Verbrechen des Stalinismus, nach Lebensentwürfen jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik. Wir bewegen uns ins Abseits überholter Diskurse, in die Vergangenheit von Utopien und ihr multiples Scheitern. Aber auch hin zu einer “Rekonstruktion der Zukunft” (Adamczak) – oder einem “Try again, fail better” (Beckett/Zizek).

VIERTE WELT | Fr. 21. + Sa. 22. | Fr. 28. + Sa. 29. + So. 30. Okt. 2011
Vorstellung 20:30 | Bar + Kasse öffnen um 20:00
Karten | 11€ voll | 7€ erm. | Berlin Pass/Harz IV 3€
Ein Projekt von Konstanze Schmitt, gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds
VIERTE WELT | Kottbusser Tor
Neues Zentrum Kreuzberg | Galerie 1. OG | Zugang über Außentreppe
Adalbertstraße 96, 10999 Berlin
www.viertewelt.de

Occupy Super 8 Collective


We are artists and filmmakers who are supporting and participating in the occupations that started with Occupy Wall Street and have spread all over the country. We’ve been bringing our super 8 and 16mm cameras out to the protests to document what’s happening on film. In the collaborative spirit at the core of the occupations, we are going to join small-gauge forces and create a film out of our collected footage.

We’ve started an email list to discuss the nature of our collaboration and the completed film. If you’ve shot super 8 or 16mm of the occupations and would like to participate, send an email to occupysuper8collective(at)gmail(dot)com.

Occupy Super 8 Collective

LaborBerlin + Antez

So Is This. Now.

So Is This. Now. ist ein Wintersemesterprogramm der Klasse Bernstorff, das eine diskursive, filmhistorische Landschaft öffnet, offen für alle (Studierenden), denen an einer Auseinandersetzung mit Fragen von Repräsentation gelegen ist. Gibt es eine „institutional critique“ des Kinos? Wann agiert das Kinematographische als „philosophical toy“? Was geschieht wenn Performance, das ephemere Medium des Verschwindens auf Film trifft? Wie ragen die politischen Körper in den Kinoraum?

Immer mittwochs 17h im Kino Arsenal, Potsdamer Straße 2. Nachbesprechung Donnerstags in der Universität der Künste, Hardenbergstraße 33, Raum 205/226.

Mittwoch 19.10. 17:00
So Is This, Michael Snow Can 1982 16mm 45’
Standard Gauge, Morgan Fisher USA 1984 16mm 35’
Waiting, Nan Hoover USA 1982 10’
Now, Santiago Alvarez Kuba 1965 35mm 5’
Mit Einführung: Madeleine Bernstorff


Mittwoch 26.10. 16:30
Komplizinnen, Margit Czenki
BR Deutschland, 1987, 114’ 35mm
Einführung und Gespräch mit Margit Czenki

“Das ist meine Zeit, die will ich nicht absitzen, die will ich leben” – Zu sieben Jahren Knast ist Barbara gerade verurteilt, wegen Bankraubs. Zwei Jahre überlebt sie in strenger Einzelhaft, schlägt eigensinnig um sich, um nicht in Verboten und Verordnungen unterzugehen. Doch es gibt Pannen im Getriebe der Bürokratie, Lücken zwischen Gitterstäben und Mauern. Dort lebt sie, unbeobachtet, und beginnt, heimliche Kontakte zu knüpfen…

“…Ich war ganz erfüllt von den “Komplizinnen”; so intensiv hatte ich im Film den Knast noch nie erlebt, und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, ein Werk gesehen zu haben, das für den deutschen Film wieder hoffen lässt, etwas exemplarisches, ein Meisterwerk oder so, mindestens. Aber sie Meisterin zu nennen war mir denn doch zu blöd – an was für Regeln sollte man “Komplizinnen” denn messen; es ging ja gerade um Regelverstösse, um das “trotzdem leben”.” Dietrich Kuhlbrodt, Szene Hamburg, 1987. http://www.margitczenki.net/komplizinnen.html

SO IS THIS. NOW.
Das Novemberprogramm der UdK-Klasse für zeitbasierte Medien und Performance dreht sich um Transgressionen: Das Heimisch-Unheimliche des Melodrams am 9.11. in Home Stories (Matthias Müller, 1990), ein mehrfacher 360-Grad-Schwenk in La Chambre (1972), erste Zusammenarbeit von Chantal Akerman und Babette Mangolte, und das Leben der Performer_innen: Tanz und Emotionen in Yvonne Rainers Lives Of Performers (1972). 1970 drehte die Schauspielerin Barbara Loden mit dem Kameramann Nicholas T. Proferes aus der Direct-Cinema-Schule ihren einzigen Film Wanda, „das opake, vieldeutige Territorium unausgesprochener Repression.“ (Bérénice Reynaud) (16.11.) Und am 23.11. ein semidokumentarischer Film über die Traumzustände einer 16-jährigen: Ich Denke Oft An Hawaii (1978) von Elfi Mikesch zusammen mit Weisse Reise (1979) von Werner Schroeter – „Abenteuerfilm, Home Movie und Brecht’sches Drama“ (Gerard Courant) geplant als „Alle Matrosen der Welt“. (Madeleine Bernstorff)

Donnerstag 27.10 11:00 -17:00 WORKSHOP “KOMPLIZINNENSCHAFT: SUBJEKTIVITÄT. KUNST. POLITIK.” mit Margit Czenki (Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33 / Raum 004) organisiert von Interflugs Lecture Series, der Veranstaltungsreihe der autonomen Studierendenorganisation der UdK Berlin



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